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Generell bedeutet Online (von Englisch On=Auf, Line=Leitung) soviel, wie dass etwas zu einem größeren Netzwerk verbunden ist. Es gibt folgende Bedeutungen

Bei Menschen: Wenn jemand Online ist, bedeutet das, dass er gerade im Internet arbeitet, z. B. surft er oder chattet.
Bei Instant Messengern: Hier wird Online oft als Status des Benutzers verwendet. Online bedeutet dabei, dass der Benutzer gerade gut erreichbar ist und angeschrieben werden will.
Bei Computern: Bedeutet es, dass sie mit dem Internet verbunden sind.
Bei anderer Hardware wie z .B. Webcams das sie im Internet verfügbar sind.
Bei Server-Programmen: Hier bedeutet es, dass sie erreichbar sind. So wird zum Beispiel ein laufendes Webserver-Programm als Online bezeichnet.
Des Weiteren wird das Wort "Online" oft verwendet, um auszudrücken das ein spezieller Dienst auch im Internet verfügbar ist. Beispielsweise: Online Banking, Online Dateing

Bemerkungen
Die Kommunikation erfolgt dabei nach dem Client-Server-System. In der Informationstechnik ist das Gegenteil zum Client-Server-Prinzip das Peer-to-Peer-Prinzip.

Die Regeln, die das Format sowie die Bedeutung der zwischen Server und Client ausgetauschten Nachrichten bestimmen, nennt man Protokoll.

Die Hardware, auf der ein oder mehrere Server laufen, bezeichnet man als Host.

Laut Arbeitshandbuch Wirtschaftsinformatik (Lit.: Hansen, Neumann, S. 326) ist ein Server auch ein Rechner, „auf dem ein Serverprogramm läuft.“


Verfügbarkeit und Clustering
Ein Server läuft entweder permanent (daemon mode) oder wird auf Anfrage eines Clients gestartet (vgl. inetd). Um die Ausfallsicherheit und Leistungsfähigkeit zu erhöhen, können mehrere Server als Cluster zusammengeschaltet werden. Diese können sowohl auf einem als auch auf mehreren Hosts verteilt sein. Fällt ein oder fallen mehrere Server aus, so übernehmen die noch vorhandenen Server die Anfrage der Clients.


Beispiele
Server, die das HTTP-Protokoll implementieren, werden als HTTP-Server bezeichnet. Ein Zugriff erfolgt über HTTP-Clients. HTTP wird vor allem vom World Wide Web (WWW) genutzt. HTTPS ist eine Variante von HTTP, bei der die Protokoll-Daten verschlüsselt übertragen werden.

Server, die ein Protokoll zur Dateiübertragung implementieren, werden allgemein als Datei-Server oder File-Server bezeichnet. Die am häufigsten verwendeten Dateiübertragungsprotokolle sind FTP, SFTP, NFS und SMB/CIFS.

Weitere Beispiele
Mittels Print-Servern (Drucker-Servern) erhalten Benutzer Zugriff auf entfernte Drucker.
Mittels Timeservern (Zeitserver, Network-Time-Protocol-Server) werden Rechneruhren synchronisiert.
Mailserver (E-Mail-Server) und Newsserver dienen der Kommunikation.
Root-Server sind die wichtigsten Nameserver des Domain Name Systems.
Auf Spieleservern (Gameservern) können mehrere Spieler gemeinsam oder gegeneinander spielen.
Mit einem Streaming-Server kann man zum Beispiel Internetradio ausstrahlen.
Datenbankserver verwalten eine oder mehrere Datenbanksysteme.
vServer sind emulierte Serversysteme. Es laufen mehrere vServer auf einem Server.
Webserver sind Serverdienste, die das HTTP-Protokoll auf einem Rechner zur Verfügung stellen.
Ein Proxy-Server stellt zwischengespeicherte Informationen anderen Computern zur Verfügung.
Ein Dateitransferdienst ermöglicht die Übertragung von Dateien zwischen Computern. Das bekannteste und meistgenutzte TCP/IP-Protokoll überhaupt ist FTP.
Ein Dateizugriffsdienst bzw. Network File System erlaubt das Bearbeiten von entfernten Dateien über einen Client. Im allgemeinen sind auch konkurrierende Zugriffe möglich. Im Gegensatz zu einem Dateitransferdienst werden nicht die gesamten Dateien, sondern nur die auf den Dateien angewendeten Operationen und die dazugehörigen Daten übertragen. Bekannte Dienste sind zum Beispiel NFS, SMB.